Skol

15. Jul 2013 | Biertest, Brasilien | 2 Kommentare

Wertung:

Bierinfo

Biername: Skol
Bierstil: Pils
Alkohol: 4,7%
Info: Die Biermarke "Skol" wird in Brasilien unter Lizenz von AmBev (American Beverage Company) hergestellt, dem größten Getränkehersteller in Lateinamerika und im Bezug auf Den Ausstoß in Litern sogar weltweit auf Platz 5. "Skol" gehört in Brasilien mit zu den beliebtesten Biermakern, hat es aber in Europa nie zu erwähnenswerten Absatzzahlen gebracht (Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Skol)

Braurerei

Brauereiname: AmBev
Adresse: Brasilien
Land: Brasilien
Website: http://www.ambev.com.br/

Bewertung

Optik: 2,50
Mundgefühl: 2,00
Geschmack/Aroma: 2,13
Abgang: 2,50
Gesamteindruck: 2,00
Wertung: 1,5

Kommentar Alex:

Der Schaum des "Skol" ist... halt, Moment, wo ist der Schaum hin? Grad eben wollt ich sehen wie der Schaum zu bewerten ist aber leider ist davon nichts mehr zu sehen. Die Flüssigkeit im Glas erinnert optisch an helle Apfelsaftschorle oder ... Morgenurin?. Der Geruch ist ähnlich unspektakulär wie der Schaum. Kaum wahrnehmbar. Nur eine leichte aber chemische Hopfennote. Puh, mal sehen was der Geschmack so bringt. ....... Argh! Was ist das? Oh nein, wieder eines dieser Biere das man nur eisgekühlt - wenn überhaupt - trinken kann. Es ist säuerlich, hat so gut wie keinen Körper und man ist froh wenn das letzte Geschmacksmolekül im Abgang nicht mehr wahrnehmbar ist. Klar kann man alles mögliche trinken wenn man es bis nahe dem Gefrierpunkt runterkühlt. Aber mit Bier hat das nicht viel zu tun. Nicht ausgetrunken!

Kommentar Ralf:

Apfelsaftschorlenschaum - ja er war nicht da! Trinkt man wahrscheinlich nur aus der Flasche, damit man dieses Fiasko nicht sehen muss - ok soweit zum Ersteindruck. Nach dem ersten Antrunk ist klar: Mit diesem Bier wird man nicht Weltmeister. Absolut fad, irgendwie chemisch im Geschmack und auch dünn. Hat einfach keinen Körper. Sorry liebe Fußballfans, aber nach Brasilien müsstet ihr eigenes Bier mitnehmen, wenn dieser Stoff überall ausgeschenkt werden würde. Eigentor! Nix weltmeisterlich!

2 Kommentare

  1. Hallo Ihr beiden,

    zum brasilianischen Bier kann ich Euch ein paar Anekdoten erzählen:

    Ich flog vor einem Jahr nach Brasilien. Von Haustür zu Haustür dauerte es fast 24 Stunden (Fahrt zum Flughafen, Umsteigen in Paris und in Brasilien nochmal zwei Stunden Busfahrt.) Als ich endlich ankam, war ich echt durstig. Trotzdem hatte ich nach einer Dose schon genug von dem Bier dort. Es schmeckt einfach nicht. Die Brasilianer trinken es auch nur eiskalt, weil es einem dann die Geschmacksnerven so einfriert, dass man es halbwegs runter bekommt. Die haben in den Kneipen auch diese Kühlschränke mit Glastür wie wir. Oben am Kühlschrank ist eine kleine Digitalanzeige, die die Temperatur anzeigt. Die ist meist so um die Null Grad, einmal habe ich sogar Minusgrade gesehen. Ich brachte zwei Flaschen fränkisches Kellerbier mit, das kam gut an. Sie fanden es ein bisschen stark, aber geschmeckt hat es.

    Einmal war ich hier in Deutschland auf einem Straßenfest. An einem Stand gab es Skol, eiskalt. Ich kaufte mir eine Flasche und noch ein Augustiner Hell aus München. Wenn Du beide Biere nacheinander probierst, dann merkst Du erst recht den Unterschied. Nach dem faden Skol war das Augustiner war ein Geschmackserlebnis, unglaublich.

    Viele Grüße und noch viel Spass beim ProBieren!

  2. Danke Franz für diese Anekdote!
    Ja, es zeigt sich einfach, dass ganz viele südländische Biere echt gut runtergekühlt werden müssen um sie irgendwie trinkbar zu machen 😉 Aber wir hatten auch schon einige positive Überraschungen erleben dürfen (siehe Spanienspecials).

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